Mit einem Slogan dürfte der Dominikanermönch Johann Tetzel ein Ruhmeskapitel in der Geschichte der Werbeindustrie beanspruchen: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.“ So ...
Johann Tetzel hat, was seinen Nachruhm angeht, richtig Pech gehabt. Der sächsische Dominikaner ist in die Geschichte als marktschreierischer, dumm-dreister Ablasskrämer eingegangen, der mit wilden ...
Es sind erdrückende Zeitumstände, die den Dominikaner Johann Tetzel (1460?–1519) zu einer missliebigen Figur der an Schurken ohnehin nicht armen Kirchengeschichte gemacht haben. Tetzel, je nach ...
Er ist der Bad Boy der Reformation. Ein feister Mönch im Ordenshabit der Dominikaner, Schlauheit und Schamlosigkeit im Gesicht, die Stirnglatze von einer einzigen Locke bekringelt: So wird Johann ...
Nein, das hat sich der wackere Ablassprediger Johannes Tetzel nicht träumen lassen, als er hier im Frühjahr 1517 auf dem Marktplatz des brandenburgischen Städtchens Jüterbog seinem Broterwerb nachgeht ...
"Sobald der Gülden im Becken klingt, im huy die Seele im Himmel springt". Das war kurz und bündig: Geld zahlen und die Sünden werden erlassen, das Fegefeuer bleibt erspart. Das Geld wird in Teilen ...
Johann Tetzel ist unverhandelbarer Teil der Reformationsgeschichte. Schließlich war er es doch, der mit seinen übertriebenen Ablasspredigten nicht nur den Menschen das Geld aus der Tasche zog, nein, ...
Drei Kontrollposten muss man passieren, vorbei an sonnenbebrillten Sicherheitsleuten und Schweizer Gardisten in schmucken Uniformen, um ins materialisierte Gedächtnis der katholischen Kirche zu ...
Not macht erfinderisch – und das kann manchmal den Lauf der Geschichte nachhaltig verändern. Als um 1470 die Kathedrale von Saintes im Südwesten Frankreichs baufällig, aber kein Geld für den Neubau ...
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